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Im Moment: Infrarot Kamera im Eigenbau

Ich wollte schon immer meine Molche nachts filmen und fotografieren. Es geht mit einer Taschenlampe und Blitz, mit einer kleinen Lampe auch, aber ich hatte dabei immer das Gefühl, dass die Tiere gestört werden. Deshalb habe ich mir seit meiner ersten Begegnung mit einer Sony Cybershot (danke Patrick!) eine gewünscht. Nun sind analoge Bandmedien mittlerweile aus der Mode und Auflösungstechnisch auch nicht der Hit. Um wenigstens bei Tag (günstig) filmen zu können, habe ich mir eine Praktica DVC 5.1 HD gekauft - die macht schöne 720p-Aufnahmen und war sehr günstig zu erstehen. Nach Ablauf der Garantiezeit (also 2 Jahren) hat es mich gepackt und ich habe die Kamera geöffnet. Kurz zuvor hatte ich nämlich gelesen, dass die normalen Chips in der Kamera im nahen Infrarot sehr wohl empfindlich sind, das aber durch einen vorgebauten Filter verhindert wird! Somit musste der Filter raus.
Gesagt, getan, getestet. Mit einer gewöhnlichen Fernbedienung habe ich erfolgreich getestet, ob meine Kamera nun Infrarot wahrnimmt - und sie tat es!
Nach ein wenig Bastelei, habe ich nun eine IR-LED (851nm) als Lampe (statt der normalen weissen LED in der Kamera) die ich außerdem außen per Kabel angebracht habe und das Stereo-Mikrofon habe ich ebenfalls nach außen verlegt, wie die Lampe durch 3,5mm Klinken-Stecker von der Kamera trennbar, um so den lästigen Zoomgeräuschen zu entgehen.

Die Kamera von vorn



Die Kamera "filmt" einen Salamander
Man sieht keinen Schatten und keine Beleuchtung, im Videokamerabild jedoch schon!


Lampe strahlt genau in die Kamera


Die eingebaute LED


Das ausgebaut Stereo-Mikrofon

© 2012 Kamil D. Szepanski - Newsletter - Kontakt