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Im Moment: Desmognathus orestes - Blue Ridge Bachsalamander
Desmognathus orestes (Tilley und Mahoney, 1996) - Blue Ridge Bachsalamander

Diese Art wird bis zu 11cm lang, dabei entfällt knapp die Hälfte auf den Schwanz. Somit ist auch diese Art eher den kleinen Vertretern der Lungenlosen zuzurechnen. Die Zeichnung der Tiere ist äußerst variabel, weshalb man für die richtige Einordnung in die Gattung den Fundort genau wissen sollte (am besten also genau den Fleck an dem das Tier gesammelt wurde). Meine Gruppe besteht aus Nachzuchten von Arnaud Jamin, Wildfängen und meinen eigenen Nachzuchten. Die Weibchen dieser Art tragen bereits recht früh Eier, die man durch die fast durchsichtige Haut am Bauch gut erkennen kann. Laut Aussage von Arnaud Jamin sollen sich die jungen Tiere bevorzugt vermehren. So sind es meist die sehr jungen Weibchen, die bei ihm mit Eiern gefunden werden. Aus den Eiern schlüpfen Larven mit Kiemen, die sich jedoch eher in nassen Gebieten im Becken aufhalten, jedoch nicht wirklich ins Wasser gehen.

Ein Becken von 60*30*30cm reicht für die Haltung und Zucht einer Gruppe von 4 Tieren aus. Die Einrichtung des Beckens ist hier erklärt: Artikel auf lungenlos

Als Futter wird alles genommen, was eine akzeptable Größe hat. Die Tiere sind diesbezüglich sehr unkompliziert.

Da man diese Tiere auch an dunklen Tagen umherlaufen sieht, ist diese Art durchaus empfehlenswert. Die Art glänzt, wie andere Arten der Gattung Desmognathus durch äußerst schnelle Reaktionen und einen guten Appetit.

Eine Beschreibung des Aufzuchtbeckens für die Jungtiere findet man hier: Artikel auf lungenlos. Beim Schlupf sind die Jungtiere etwa 13mm lang. Sie haben zu dieser Zeit noch Kiemen, leben aber nicht aquatisch. Sie suchen stets sehr nasse Stellen an Land auf. Deswegen ist es unerlässlich, dass sie stets das Wasser verlassen können. In den ersten Wochen nach dem Schlupf fressen die Tiere nichts. Sie ernähren sich in dieser Phase noch von ihrem großen Dottervorrat der im Bauch eingeschlossen ist. Damit wachsen sie auf knapp unter 20mm Gesamtlänge heran. Als erstes Futter sollte man möglichst viele Springschwänze und andere Tiere aus dem Waldboden anbieten. Ab einer Gesamtlänge von 25mm habe ich kleine Drosphila und Micro-Heimchen verfüttert. Ab einer Länge von etwa 28mm kamen auch Enchyträen hinzu.

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